Kommunalbau
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Aufstockung des Umkleidegebäude am Sportplatz für Vereins- und Mehrzweckraum
Bauherr Gemeinde Kirchzarten, vertr. durch Bürgermeister Andreas Hall
Bericht im Dreisamtäler am 22. Juni 2011. PDF (320 KB)
Maßnahme Baubeschreibung
1.1 Bauliche Zielvorstellungen:
- Aufstockung eines bestehenden Gebäudes, Maße 30,50m x 9,60m für einen Vereins- und Mehrzweckraum
- Nachhaltige, langlebige Bauteiloberflächen und Harmonisierung der Sanierungszyklen, z.B. Fenster und Fassade
- Architektonische und gestalterische Aufwertung des Gebäudes
1.2 Energetische Zielvorstellungen:
- Aufstockung unter Einhaltung der EnEv 2009 für Nichtwohngebäude
- Raumtemperaturreduzierung bei gleichzeitiger hoher Behaglichkeit durch Vermeidung kalter Innenoberflächen der Außenbauteile
2.1 Standort und Zufahrt:
Der Standort des aufzustockenden Gebäudes befindet sich am Ortsausgang von Kirchzarten, in Richtung Oberried und ist Teil der Sportanlage des SV Kirchzarten.
Das bestehende Umkleide- und Duschgebäude Baujahr 1966, ist ein eingeschossiger Baukörper mit Walmdach, nicht direkt unterkellert (es gibt einen umlaufenden Kriechgang im Bereich der Fundamente).
An seiner Ostseite schließt auf der gesamten Länge eine bestehende Innenhof-Überdachung als Stahlkonstruktion an. Alle weiteren Gebäudeaußenflächen stehen frei.
Das aufzustockende Gebäude befindet sich in einem weitgehendsten ebenen Gelände mit vorgelagertem Parkplatz auf der Nordseite und einer großzügigen Freifläche entlang der Westseite des Baukörpers.
2.2 Dusch- und Umkleidegebäude mit Nebenräumen Baujahr 1966, Aufstockung in 2010 / 2011: Bestand / Ist-Zustand:
- eingeschossiges Umkleide- und Duschgebäude mit Nebenräumen
- Erschließung über den Innenhof 2 separate Eingänge
- Gesamtlänge 30,50m, Breite 9,60m
- Konstruktion als Beton- / Mauerwerksbauweise
- bestehende Stahlbeton-Decke über EG
- Walmdachaufbau Baujahr ca. 1995, mit AVA-Schindel-Eindeckung, Dachneigung ca. 25°
- Fenster als Alu-Fenster mit Isolierverglasung
- Fassade verputzt, zum Innenhof hin z.T. mit Holzverschalung verkleidet
- Gebäude ist komplett beheizt
Aufstockung neu in den Jahren 2010 / 2011:
- Abbruch des bestehende Walmdachs
- Aufstockung, Aufsatteln eines eingeschossigen Baukörpers mit Satteldach und einer Gaube auf der Ostseite des Gebäudes
- Erschließung über eine zweiläufige gerade Stahltreppe entlang der Westseite des Gebäudes, parallel zur Oberrieder Straße
- Überdachung des Eingangsbereiches im Außenraum mittels filigraner Stahlkonstruktion und einem Foliendach
- 2. Flucht- und Rettungswege über je 2 Türen auf der Ostseite des Gebäudes, Flucht und Rettungsstege aus Stahl führen über die bestehende Innenhofüberdachung mit angelagerter Stahltreppe an der Ostseite der Hofüberdachung
- Konstruktion in Holztafelbauweise
- Holzbalkendecke über bestehender STB-Decke mit Dämmschüttung
- Satteldachaufbau in Holz, mit Eindeckung in Faserzement-Welle, Dachneigung ca. 25°
- Fenster als Holz-Fenster mit Isolierverglasung
- Fassade mit Holdie bestehende Anlagentechnik Ölheizung
- Gebäude ist barrierefrei begehbar konzipiert, ein Treppenlift an der Außentreppe führt ins Obergeschoss
Sanierung der Goldberghalle Oberried
Vorbemerkung:
Die Goldberghalle in Oberried wurde anfangs der 70´er Jahre errichtet. Am 21.Oktober 1973 fand die Einweihung der neuen Turn- und Festhalle (Mehrzweckhalle) statt. Seither wird die Halle als Mehrzweckhalle durch Schule, Vereine und Gemeinde, Sport Veranstaltungen und Feiern genutzt.
Sanierungskonzept:
Das Sanierungskonzept sieht vor, nicht nur die vorhandenen Mängel durch Nachrüstung zu beseitigen, sondern durch einen Anbau die funktionale Mängel in der Zuordnung und die fehlenden Einheiten zu beseitigen. Dementsprechend sind zwei Bauabschnitte zu bilden.
01. Bauabschnitt:
Im ersten Bauabschnitt wird die Außenhülle saniert (Dach, Fassade, Fenster). Parallel dazu erfolgt eine Erneuerung der Haustechnik (Heizung, Lüftung, Beleuchtung, Beschallung). Es werden ein behindertengerechter Eingang geschaffen und erste Brandschutzmaßnahmen durchgeführt.
02. Bauabschnitt:
Der zweite Bauabschnitt dient der Beseitigung der funktionalen Defizite durch Schaffung eines Anbaus und Verlagerung und Erweiterung der sanitären Einrichtungen in den Anbau. Neben einer Optimierung der funktionalen Nutzung werden dadurch Zusatzräumlichkeiten (Behinderten WC, Lagerräume) geschaffen. Als weiterer Vorteil kann eine verbesserte Abgrenzung zwischen schulischer und außerschulischer Nutzung erreicht werden.
Fertigstellung Ende 2009.
Neues Vereinsheim für die Tauziehfreunde "Bleifuß Dietenbach"
Bericht in der Badischen Zeitung am 11. August 2010. PDF (96 KB)
Maierhof: Ehemaliger Gasthof in St. Wilhelm wird zu Wohnraum umgebaut
Komplett Sanierung von Dach, Fassade und Fenster. Alter Gasthof mit großer Bauernstube wird in ein Wohn- und Gewerbegebäude umgebaut. Außenwände erhalten eine zusätzliche Dämmung (WDVS), Haustüren und Fenster aus Holz mit Wärmeschutzverglasung werden angefertigt und eingebaut. Neue Gebäudetechnik mit einer Holz- Pelletsheizung ersetzt die alten Nachtspeicheröfen. Der große Anteil der Eigenleistung des zukünftigen Pächters, Steinbildhauer Martin Wiese, ermöglicht der Gemeinde Oberried Kosten zu sparen. www.wiesestein.de

